Im Gespräch mit sealMedia
OGLabs sprach auf der GCO mit Boris und Timo von sealMedia, über die Firma und 22 Moon at War.


OGLabs: Hallo, stellt euch doch bitte kurz vor.

Boris: Mein Name ist Boris Zander und ich bin Geschäftsführer und Mitgründer von sealMedia. Ich bin hauptsächlich verantwortlich für den Bereich Gamedesign, Konzeptentwicklung sowie für den Grafik- und Kreativbereich.
Timo: Ich bin Timo Lembcke und auch Gründer und Geschäftsführer der sealMedia GmbH. Ich bin zuständig für das Marketing, die Finanzen und beteilige mich auch an der Konzeptionierung.

OGLabs: Vor wenigen Wochen wurde bekannt, dass die Games Convention Online eine reine Business Messe wird. Was haltet ihr von diesem Schritt?

Boris: Grundsätzlich, wenn man sich die GCO letztes Jahr angeguckt hat, denke ich, dass der Schritt richtig gewesen ist. Den Besuchern wurde, wegen der geringen Ausstellerzahl, nicht sonderlich viel geboten. Mit Browsergames ist es zum Beispiel auch schwieriger interessante Inhalte für den Endkunden auf einer Messe zu platzieren. Es gibt keine Konsolen, an denen ich ein Spiel schnell testen kann. Wenn ich bei einem klassischen Strategie-Aufbau Spiel einen Auftrag absetze, dauert das immer ein bisschen bis ich dessen Erfolg zu spüren bekomme.

OGLabs: Die GCO spricht ein sehr ähnliches Publikum wie das BGF an. Werden beide weiterhin bestehen oder wird eine Veranstaltung untergehen?

Boris: Ich persönlich sehe derzeit gar nicht so die Konkurrenz zwischen der GCO und dem BGF. Das BGF ist eine Institution, die es schon sehr lange gibt und besonders für Browsergame Entwickler von Bedeutung ist. Natürlich sind dann auch ab und an ein, zwei Exoten von Mobile oder Clientgames mit dabei. Das Hauptpublikum kommt aber aus dem Kernbereich und die Veranstaltung hat fast schon was Familiäres. Der Vorteil der GCO ist, dass sie internationaler aufgestellt ist was Kooperationspartner angeht. Hier sind eher die Service-Dienstleister im Vordergrund als die Entwickler. Beide Veranstaltungen sind wichtige Networking-Events, die neben den Business Talks auch ganz ungezwungene Schnacks zulassen. Ich denke die Akzeptanz in der Szene, was Browsergames angeht, ist beim BGF sehr hoch gelegen, was an den jährlich steigenden Teilnehmerzahlen auch belegt wird.

OGLabs: Ihr habt vor kurzem ein neues Spiel namens 22 Moon at War vorgestellt. Um was geht es in diesem Spiel?

Timo: Das Spiel ist ein Science-Fiction Spiel und spielt im 22. Jahrhundert. Die Energie-Ressourcen reichen eigentlich nicht mehr aus, um den Energiehunger auf der Erde zu stillen und die Konzerne fördern Weltraumprojekte, um neue Energiequellen zu suchen. Das auf dem Mond gefundene 22-er Erz, das seinen Namen der erfolgreichen Sonde „Deepole 22“zu verdanken hat, verspricht die Lösung der Energieversorgung. Dieses Erz bauen die Konzerne ab und transportieren es zur Erde hinunter, wo es verkauft wird. Das ganze Spiel beinhaltet mehrere unterschiedliche Spielvarianten. Es gibt unter Anderem einen sehr ausgefeilten Wirtschaftskreislauf. Bei der Registrierung entscheidet sich der Spieler für eine der acht, auf der Erde verteilten, Wirtschaftszonen. Jede hat einen Zonenrat, der sich aus den besten Spielern dieser Zone zusammensetzt. Dieser Zonenrat kann Zölle für den Verkauf des Erzes in seiner Zone bestimmen.

Ein weiterer Spielebereich verlagert sich auf die kämpferischen und taktischen Mittel. Auf dem Mond errichten die Spieler an den vorhandenen 22er-Vorkommen Claims, um das Erz abzubauen. Das Vorkommen ist begrenzt und nach seiner Erschöpfung, muss der User einen neuen Claim an einem anderen Vorkommen gründen. Für die Liebhaber von Kämpfen wird es dabei besonders interessant. Claims können nämlich angegriffen und erobert werden. Unter Anderem liefern die unterschiedlichen Einheiten, deren verschiedene Wertigkeiten durchdacht eingesetzt werden müssen, besonders gute Ansätze, um sich mit anderen zu messen.

Wir persönlich finden an 22MoonatWar die komplette AJAX Oberfläche sehr ansprechend. Wir können dem User dadurch ein absolutes Full-Screen Spiel liefern. Das ist auch das technische Sahnestück von Moon. Man bekommt beim Spielen echt das Gefühl ein normales PC Vollpreis Spiel vor sich zu haben.

Auf Seite 2 geht das Interview weiter!




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Datum: 31.07.2010 - 16:05 Uhr
Autor: Viktor Pulz

Bereich: Interview
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